ThinkPads und Kölschstangen

David Hills hervorragender Produktdesign-Blog, wo es um ThinkPad-Notebooks und andere gut gestaltete Produkte geht, scheint im Moment Deutschland-Wochen zu haben. Erst wurde das ThinkPad mit dem VW Käfer verglichen, wobei die Leserschaft aber doch eher Ähnlichkeiten mit einem Volvo sah, und jetzt geht es um die zeitlose Eleganz der Kölschstange. Prost!

Advertisements

Wieder ein Stück unabhängiger von web.de (diesmal: SMS)

Dank Roman Lehnerts Tipp, wie man über sipgate SMS von der Shell bzw. aus dem KDE-Adressbuch heraus verschickt, habe ich mich gleich dort registriert und mich wieder ein Stück unabhängiger von web.de gemacht. Dort hatte ich bisher SMS für 19 Cent verschickt, aber das ging nur über ein Web-Formular, und die Aufladung des Guthabens (web.cent) war recht umständlich. (Allerdings kann man sich die web.cents nebenher verdienen, indem man bei mysurvey.eu an Umfragen teilnimmt ;-)) Im Bezahldienst von web.de, wo ich früher mal drin war (als Google Mail noch kein IMAP konnte ;-)) kostet es auch nur 10 Cent, aber davon wird die Oberfläche nicht besser. Benutzerfreundlich ist web.de nur für Windows-Anwender. Für Windows bieten die mir immer allen möglichen Kram an, den ich nicht nutzen kann noch will.

No more NetworkManager annoyances thanks to wicd

So far I had been using NetworkManager on my notebook to establish wireless connections. But with KDE 4.1, which I still consider beta, the friendly knetworkmanager frontend was no longer available. The command-line alternative cnetworkmanager worked but wasn’t even capable of using ASCII passwords. Then, I finally realized why my internet connection always got interrupted when starting or ending battery operation. Following the Gentoo Power Management Guide, I had created a “battery” runlevel, and for some strange reason, NetworkManager always got restarted when switching runlevels. Last but not least, it turned out that NetworkManager sometimes even reset my hostname to “noname”, which caused problems e.g. with my X server.

Finally I was fed up with these annoyances and discovered wicd: a daemon that just works, plus a user-friendly user interface.

Broken bike lock

So far I’ve been quite satisfied with the city bike I rented from West Ireland Cycling. However, on Thursday the key broke during unlocking, leaving the blade stuck in the lock. So I had to call their emergency service and arrange an appointment for breaking the lock. I got a new lock with four (!) keys, but that still doesn’t prevent the problem.

EM-Finale auf der Durchreise

Bei meiner Reiseplanung hatte ich dummerweise nicht das EM-Finale bedacht. Na gut, wer hätte gedacht, dass Deutschland so weit kommt. Die beiden Halbfinalspiele hatte ich noch in Deutschland gesehen und war durchaus überrascht davon, dass das Spiel Deutschland-Türkei friedlich gelaufen ist, aber das Finale fand nun genau während meiner Rückreise statt. Weder wäre ich früh genug in Galway gewesen, um es zu sehen, noch hätte ich den Citylink-Bus gekriegt, wenn ich es in Dublin am Flughafen gesehen hätte, und ich war zu geizig, die Rückfahrt gleich mit Nestorlink einzuplanen, der auch noch eine spätere Fahrt macht.

Auf dem Flug habe ich mit Anja dann immerhin eine Leidensgenossin getroffen, die auch noch denselben Reiseweg hatte. Wir haben beschlossen, den Busfahrer zu fragen, ob er uns irgendwo absetzen kann und wir dann von da aus in den letzten Bus nach Galway einsteigen können. Das war kein Problem, also hat er uns bei Messrs. Maguire rausgelassen – einem Pub mit eigener Brauerei, die sogar mehrere Biere nach deutscher Art brauen, z.B. Bock und Alt (siehe Foto). Das Lokal war ziemlich groß, auf zwei Etagen, mit ein paar Leinwänden, aber so richtig viele Fußballfans waren auch nicht da. Luigi, ein Spanier, war ganz dabei und hat eine spanische Flagge im Fenster aufgehängt. Aber Anja hatte auch deutsche Fan-Ausrüstung dabei, so dass ich mich zum ersten Mal im Leben als deutscher Fan zu erkennen geben konnte.

Das Spiel war dann nicht unbedingt der Rede wert, Spanien ist verdienter Meister geworden. Verlängerung hätte es sowieso keine geben dürfen, weil wir sonst den Bus nicht gekriegt hätten. Wir durften aber dann noch mit der Nationalmannschaft mitleiden, denn der letzte Bus kam zwar pünktlich, war aber voll. Also schnell mit einem anderen Bus zum Flughafen und in den Nestorlink-Bus. Damit waren wir um 2:45 Uhr in Galway, und der Spaß hat nochmal 26 € extra gekostet. Aber was tut man nicht alles für den Fußball – von Bill Shankly wissen wir ja, dass es im Fußball nicht um Leben und Tod geht, sondern um viel mehr.