No more NetworkManager annoyances thanks to wicd

So far I had been using NetworkManager on my notebook to establish wireless connections. But with KDE 4.1, which I still consider beta, the friendly knetworkmanager frontend was no longer available. The command-line alternative cnetworkmanager worked but wasn’t even capable of using ASCII passwords. Then, I finally realized why my internet connection always got interrupted when starting or ending battery operation. Following the Gentoo Power Management Guide, I had created a “battery” runlevel, and for some strange reason, NetworkManager always got restarted when switching runlevels. Last but not least, it turned out that NetworkManager sometimes even reset my hostname to “noname”, which caused problems e.g. with my X server.

Finally I was fed up with these annoyances and discovered wicd: a daemon that just works, plus a user-friendly user interface.

Broken bike lock

So far I’ve been quite satisfied with the city bike I rented from West Ireland Cycling. However, on Thursday the key broke during unlocking, leaving the blade stuck in the lock. So I had to call their emergency service and arrange an appointment for breaking the lock. I got a new lock with four (!) keys, but that still doesn’t prevent the problem.

EM-Finale auf der Durchreise

Bei meiner Reiseplanung hatte ich dummerweise nicht das EM-Finale bedacht. Na gut, wer hätte gedacht, dass Deutschland so weit kommt. Die beiden Halbfinalspiele hatte ich noch in Deutschland gesehen und war durchaus überrascht davon, dass das Spiel Deutschland-Türkei friedlich gelaufen ist, aber das Finale fand nun genau während meiner Rückreise statt. Weder wäre ich früh genug in Galway gewesen, um es zu sehen, noch hätte ich den Citylink-Bus gekriegt, wenn ich es in Dublin am Flughafen gesehen hätte, und ich war zu geizig, die Rückfahrt gleich mit Nestorlink einzuplanen, der auch noch eine spätere Fahrt macht.

Auf dem Flug habe ich mit Anja dann immerhin eine Leidensgenossin getroffen, die auch noch denselben Reiseweg hatte. Wir haben beschlossen, den Busfahrer zu fragen, ob er uns irgendwo absetzen kann und wir dann von da aus in den letzten Bus nach Galway einsteigen können. Das war kein Problem, also hat er uns bei Messrs. Maguire rausgelassen – einem Pub mit eigener Brauerei, die sogar mehrere Biere nach deutscher Art brauen, z.B. Bock und Alt (siehe Foto). Das Lokal war ziemlich groß, auf zwei Etagen, mit ein paar Leinwänden, aber so richtig viele Fußballfans waren auch nicht da. Luigi, ein Spanier, war ganz dabei und hat eine spanische Flagge im Fenster aufgehängt. Aber Anja hatte auch deutsche Fan-Ausrüstung dabei, so dass ich mich zum ersten Mal im Leben als deutscher Fan zu erkennen geben konnte.

Das Spiel war dann nicht unbedingt der Rede wert, Spanien ist verdienter Meister geworden. Verlängerung hätte es sowieso keine geben dürfen, weil wir sonst den Bus nicht gekriegt hätten. Wir durften aber dann noch mit der Nationalmannschaft mitleiden, denn der letzte Bus kam zwar pünktlich, war aber voll. Also schnell mit einem anderen Bus zum Flughafen und in den Nestorlink-Bus. Damit waren wir um 2:45 Uhr in Galway, und der Spaß hat nochmal 26 € extra gekostet. Aber was tut man nicht alles für den Fußball – von Bill Shankly wissen wir ja, dass es im Fußball nicht um Leben und Tod geht, sondern um viel mehr.

Irisches Wetter

Frei nach Heinrich Böll habe ich heute auch mal „Betrachtungen über den irischen Regen“ angestellt. Es war ein starker Schauer mit Gewitter, und danach waren einige Straßen überflutet. Ich war ja schon gewarnt, dass das nicht so ohne ist. An einer Stelle wo Autos durchgefahren sind, bin ich denen dann mit dem Fahrrad vorsichtig gefolgt, habe aber dann doch eine tiefere Stelle erwischt und nasse Füße gekriegt. Und danach fing auch gleich der nächste Schauer an…


Pro-European but Anti-Lisbon

My colleague Brendan voted against the Lisbon Treaty, but for good reasons:

  1. the new forms of military cooperation (which I’d support, though)
  2. the advancement of research in nuclear energy (which I’d support too)
  3. that the other Europeans were not asked to vote on it (and there he’s perfectly right!)

So not every Irishman who rejected the treaty was simply fooled by the dirty fear-uncertainty-doubt campaign.

Deutsche unter sich

Walter und Angie, ein deutsches Ingenieurs-Ehepaar auf Geschäftsreise, war nach dem gewonnenen Viertelfinalspiel gegen Portugal (gesehen wieder im King’s Head) so froh, sich mit einem Deutschen unterhalten zu können, dass sie mich gleich auf ein paar Getränke eingeladen haben. Ein Bier im King’s Head, dann sind wir vor der zu lauten Livemusik ins irische Tiġ Ċóilí gegenüber geflohen, wo die Musik irischer und angenehmer war. Und nachdem die geschlossen haben, wieder zurück in den King’s Head. Ich habe übrigens ein weiteres irisches Bier kennengelernt: Murphys, ein Stout, ähnlich wie Guinness, schmeckt mir aber nicht so gut.

Nützliche Zeit

Heute ist Stefan spontan bei mir vorbeigekommen und hat sich eine Zeitlang mit mir unterhalten. Ihm ist aufgefallen, dass ich die „Zeit“ lese, und er hat sich danach erkundigt, was das kostet. Dann hat er sich für meine neuesten Fortschritte bei der Arbeit interessiert. Irgendwann hat er dann gefragt: „Ist die Zeit nützlich für dich?“ Ich habe dann geantwortet, dass ich politisch interessiert bin, und ihm auch meine Meinung zum Lissabon-Referendum gesagt. Er schien etwas verwundert, aber da er sich dafür ja auch interessiert, haben wir über Politik diskutiert. Nach ungefähr 10 Minuten ist mir dann klar geworden, dass das Ganze ein Missverständnis war. Mit der Frage nach der „Zeit“ hatte er die Zeit meines Aufenthalts am DERI gemeint, und die ist in der Tat auch sehr nützlich für mich!