Wieder gefunden: Der Limes-Effekt

Passend zur Nichtzulassung der PARTEI zur Bundestagswahl und zur Erkenntnis, dass die PARTEI mehr denn je gebraucht würde, habe ich mal wieder zitiert, dass die wahre Kulturgrenze in Deutschland nicht zwischen Ost und West (zumindest nicht zwischen ehemaliger DDR und alter BRD) liegt, sondern zwischen Nord und Süd. Jetzt habe ich endlich wieder den Artikel gefunden, aus dem ich das habe: Wolfgang Büscher: Der Limes-Effekt. Die Zeit 42/2005.

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3 thoughts on “Wieder gefunden: Der Limes-Effekt

  1. Gibt es zur Unterschiedung dieser Gruppen auch griffe Spitznamen?
    Ich nehme an Preussen und Bayern würde die Trennlinie nicht so passend beschreiben.
    Norsis und Süssis?

    • Hm, es gibt keine allgemein gebräuchlichen Spitznamen, müsste man mal erfinden. Es gibt die Bezeichnung „Nordlichter“, aber auch nur für die Leute in der Nähe der Küste. Bayern und Preußen passt ungefähr, aber nur, wenn man Preußen in den Grenzen vor 1815 betrachtet. BTW, die aktuelle Kino-Komödie „Salami Aleikum“ (http://www.salami-aleikum.de) spielt auch mit den Ost-West-Klischees und vielen anderen, siehe den Trailer.

      Wie ist das eigentlich in Österreich, gibt es da auch solche Barrieren? Vielleicht, je nach Standpunkt, Vorarlberg und der Rest, oder Wien und der Rest? 😉

      • Über den Salami Film wusste ich noch gar nix, obwohl bei uns berühmter Ösi-Perser den Vater spielt (Michael Niavarani).

        Einige Tiroler und v.a. Vorarlberger tendieren denke ich schon dazu, sich vom Rest Österrreichs abzugrenzen, und in Kärnten gibt es mitunter heftige Ablehnung gegen das vorgeblich feindselige Wien, die Haider auch gut zu nutzen und schüren wusste.

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