Jugend gefährdende Schriften

… nennt ein Telepolis-Autor die kostenlosen Studentenzeitschriften von Audimax bis UniSpiegel. Ein hochinteressanter Artikel! Leider fehlt der FAZ-Hochschulanzeiger in der Kritik, den ich zusammen mit dem UniSpiegel für die beste dieser Zeitschriften halte, oder sollte ich sagen „gehalten habe“? Mir war bisher gar nicht aufgefallen, dass der UniSpiegel auch ziemlich unkritisch gegenüber den Hochschulreformen sein soll. Vielleicht hat das aber auch mit meiner politischen Einstellung zu tun, die nicht ganz so fundamentaloppositionell ist wie es sich der Autor wünscht.

Deutsche und belgische Biere

Am Freitag war ich auf der Abschiedsparty von Santi (schon wieder ein Spanier! 😉 ), der im DERI-Café gearbeitet hatte. Das „Cottage“ in Salthill klingt nicht so nach spanischen Tapas, hat aber solche im Angebot, und außerdem eine große Auswahl an Bier. Martins Rat, die irischen Biere besser zu studieren, bin ich noch nicht nachgekommen, und das kam so: Nach einem ersten Guinness habe ich mich beraten lassen, was ich denn wohl als Nächstes nehmen sollte. Der heißeste Tipp der Barkeeperin war Erdinger. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich Deutscher bin, das schon kenne, was Neues ausprobieren will und habe mir dann von den anderen Gästen das belgische Leffe empfehlen lassen. Im Cottage haben sie sogar deutsches Bier, von dem ich noch nie gehört hatte, nämlich Heidelberger.

Nichts ist normal

Mein Treffen mit Stefan, dem Leiter des DERI, musste einige Male verschoben werden und hat dann am Freitag stattgefunden. Er hat mir die Entstehung und Mission des DERI vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Irland erklärt. So ähnlich, wie ich es vorher schon einmal von meinem Mitbewohner gehört hatte, aber aus einem anderen Blickwinkel. Und mit einer Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem DERI und der Jacobs University sowie Irland und Deutschland. Ein kurzes, aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat fasst dies treffend zusammen: Ich: „Ich dachte, das wäre hier der normale Lauf der Dinge.“ – Stefan (halb entrüstet): „Hier ist nichts normal.“